Quim Torra – der Präsident der Katalonischen Regierung - bekräftigt in den USA, dass Katalonien bald ein eigenständiger Staat sein wird.

Der Präsident der Katalonischen Regierung – Quim Torra erklärte Ende Juni 2018 in den Vereinigten Staaten, dass seine Regierung an der Unabhängigkeit arbeite, bis sie wirksam werde und internationale Anerkennung erreiche.
«Republik ist für uns gleichbedeutend mit Freiheit», sagte er. In Katalonien seien die Begriffe Republik, Demokratie und Freiheit  nicht mehr komplementär, sondern zu Synonymen geworden. Die Regierung werde nicht aufhören daran zu arbeiten, bis diese drei Begriffe als Realität anerkannt seien, so Torra.
Der katalanische Präsident deklarierte dies kurz  nachdem er in Washington landete an der Einweihung des «Katalonien-Amerika Rates», welcher aus einer Gruppe besteht, welche dafür sorgen soll,  die Interessen der Katalanen in den Vereinigten Staaten zu vertreten. Die Gruppe wurde vom ehemaligen delegierten der Katalanischen Regierung in Washington,  Andrew Davis, gegründet. Davis, wie auch die restlichen katalanischen Delegierten im Ausland, wurden nach der einseitigen Unabhängigkeitserklärung durch die katalanische Regierung im Jahr 2017 von der spanischen Regierung, unter der Führung von Mariano Rajoy, durch Leute ersetzt, welche die Interessen der Zentralregierung verfolgten.
In seiner Rede sagte Torra, dass Katalonien ihr Mandat nun umsetzten müsse, welches aus dem Referendum vom 1. Oktober 2017 hervorging und er sei überzeugt, dass Katalonien schon «bald» ein unabhängiger Staat sein werde.
«Heute, in der Hauptstatt der Vereinigten Staaten, wo die Freiheit und die Würde gegenüber den Menschen geschätzt wird, möchte ich verkünden, dass ich über jede Hoffnung hinaus der Überzeugung bin, dass sich Katalonien schon bald dem Rest der unabhängigen Staaten dieser Welt anschliessen wird. Zweifelsohne werden wir dies erreichen», sagte Torra.
Der Katalanische Präsident nutzte die Gelegenheit, daran zu erinnern, dass seine Regierung seine Regierung der Wiedereröffnung   sechs internationaler Niederlassungen, einschliesslich derjenigen der Vereinigten Staaten, zugestimmt hatte. Er bekräftigte, dass seine Mitarbeiter von der Rajoy-Executive «ungerechtfertigt» entlassen wurden.
«Die spanische Regierung wollte uns mundtot machen, indem wir  unsere Niederlassungen im Ausland schliessen mussten, aber niemand hat den geringsten Zweifel, dass diese Niederlassung in den USA, wie auch die anderen sehr bald wieder eröffnet würden», sagte er. Der Katalanisch-Amerikanischen Rat, so ist Torra überzeugt, wird eine Schlüssel-Aussenstelle sein, frei von «Partisanendruck».
Davis seinerseits liess verlauten, dass dieser Rat daran arbeiten werde, die gemeinsamen Interessen von Katalonien und den Vereinigten Staaten gegenüber den verschiedenen Institutionen, wie beispielsweise dem Amerikanische Kongress, zu vertreten.

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