Die Brasilianische Legende von der Entstehung der Victoria reginae

Wie bei vielen indigenen Erählungen üblich, bilden Metaphere das Fundament solcher Legenden.

Deutsche Übersetzung Originaltext Portugirsisch br
Die Legende der Victoria regina a lenda da vitória régia

Die Schamanen der Tupi-Guaraní erzählten, dass sich der Mond am bei der Entstehung der Erde jedes Mal hinter dem Horizont versteckte, wo er scheinbar hinter den Bergen hinabstieg, um dort mit seinen Lieblingsjungfrauen zu leben. Sie erzählten ebenfalls, dass wenn dem Mond eine junge Frau gefiel, er sie in einen Himmelsstern verwandelte. Naiá, die Tochter eines Häuptlings und Prinzessin des Stammes blieb sehr beeindruckt von der Geschichte.

Weil sie sich wünschte, ebenfalls in einen Stern verwandelt zu werden, stieg sie in der Nacht, als alle schliefen und der Mond den Himmel verliess, den Hügel hinauf und folgte ihm in der Hoffnung, dass er sie sehen möge.

Sie tat dies für lange Zeit jede Nacht. Aber der Mond schien sie nicht zu beachten und ihr trauerndes Schluchzen war in weiter Ferne zu hören. Eines Nachts sah die Indianerin im klaren Wasser eines Sees die Gestalt des Mondes. Das arme Kind, welches sich einbildete, dass der Mond gekommen sei, um sie zu holen, stürzte sich in die Tiefen des Wasser des Sees und ward nie mehr gesehen.

Der Mond beschloss, weil er das Opfer, welches die schöne Frau erbrachte, belohnen wollte, sie in einen anderen Stern zu verwandeln, als diejenigen welche am Himmel leuchten. So verwandelte er sie alsdann in einen "Stern der Gewässer", die heute unter dem Namen "Victoria regina" bekannte Pflanze. So gedieh den eine Pflanze, deren weisse wohlriechende Blüten sich nur in der Nacht öffnen, während sie sich in den Morgenstunden wieder schliessen und rosarot werden.

Os pajés tupis-guaranis, contavam que, no começo do mundo, toda vez que a Lua se escondia no horizonte, parecendo descer por trás das serras, ia viver com suas virgens prediletas. Diziam ainda que se a Lua gostava de uma jovem, a transformava em estrela do Céu. Naiá, filha de um chefe e princesa da tribo, ficou impressionada com a história. Então, à noite, quando todos dormiam e a Lua andava pelo céu, Ela querendo ser transformada em estrela, subia as colinas e perseguia a Lua na esperança que esta a visse.

E assim fazia todas as noites, durante muito tempo. Mas a Lua parecia não notá-la e dava para ouvir seus soluços de tristeza ao longe. Em uma noite, a índia viu, nas águas límpidas de um lago, a figura da lua. A pobre moça, imaginando que a lua havia chegado para buscá-la, se atirou nas águas profundas do lago e nunca mais foi vista.

A lua, quis recompensar o sacrifício da bela jovem, e resolveu transformá-la em uma estrela diferente, daquelas que brilham no céu. Transformou-a então numa “Estrela das Águas”, que é a planta Vitória Régia. Assim, nasceu uma planta cujas flores perfumadas e brancas só abrem à noite, e ao nascer do sol ficam rosadas.

Origem: Indígena. Para eles assim nasceu a vitória-régia.

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